Ruten - Bindestation Ein Tip : wenn man Ringe bindet sollten die Standplatten auf der Werkbank / Tisch ausgerichtet und mit Zwingen befestigt werden.
die Stützklötze : In ein Ende wird als Rutenauflage eine Kerbe gesägt, diese wird nach dem Zusägen mit Stoff oder Schaumstoff gepolstert.
Ich befestige einige Schraubösen mit einem Stück Gummiband am Kopf des Klotzes, damit kann ich den Blank flexibel fixieren ( er fällt nicht aus dem Klotz heraus und lässt sich dennoch drehen )
Achtung : die Kerben sollten bei dem Klotz 2 ca. 3-5mm tiefer und bei dem Klotz 3 ca. 5-8mm tiefer gesägt werden. Dieses dient dazu den sich verjüngenden Blank in einer waagerechten Position zu halten.
Es wird dann Klotz 1 an der Rutenspitze, Klotz 2 an der Bindestation und Klotz 3 zum Handteil hin verwendet.
2 der Holzklötze werden auf je ein Frühstücksbrett geschraubt; das dritte habe ich als Reserve, sodass ich es bei Bedarf direkt an der Bindung hinstellen kann – manchmal ist das nötig wenn man z.B. einen Endring anbindet.
Spulenhalter : Der kleine Winkel wird auf ein Brettchen geschraubt. Daran wird die lange Schraube festgeschraubt, auf die dann die Spule kommt.
Die Spule wird mit einer Feder und Mutter + Kontermutter gespannt – Die Kontermutter ist wichtig, damit sich nicht beim Wickeln die Fadenspannung ändert! Ich habe als Kontermutter eine Griffschraube gewählt, dann braucht man keinen Schraubenschlüssel.
Hinweis : Alternativ kann man auch mit 2 Spulen und 2 Drahtarmen arbeiten, wenn es notwendig ist – z.B. bei manchen Zierwicklungen.
Spannungsarm : Der VA Draht wird wie auf den Bildern ersichtlich geformt und am Ende eine offene Öse gebogen. Er dient zur Schnurführung und als Spannungsverteiler.
Hinter dem Winkel wird ein 3mm Loch gebohrt, in das der VA Draht gesteckt wird ( kleben )
Binden von Ringen: Hier ist zu sehen, dass ich erst die Ringe mit Kreppband festklebe. Zuerst habe ich eine hellrote Unterwicklung aufgebracht, dann eine Schwarze Ober- und zum Abschluss die weinrote Zierwicklung.