Automatik SchwimmwesteHierzu gehört für jeden an Bord eine ohnmachtsichere Schwimmweste ( am Besten eine Eigene ). Wir haben jeder eine Secumar Automatikweste
Achtung : Automatikweseten müssen regelmäßig überprüft werden und bekommen eine neue Marke ( ähnlich TÜV Plakette )
Man sollte die Schwimmweste auch tragen!
Überlebensanzug Dieser Floating Suite ist eines der neusten Generation von der Firma ABU. Durch den recht günstigen Preis ( ca 150 Euro ) werden diese Art Anzüge viel verkauft. Die Tragkraft ist abhängig con der Größe.
Überlebensanzug Hier eine Detailaufnahme des Floating Suite. Man kann die Kapuze sehr dicht zumachen und auch abnehmen. Der Hohe Kragen ist Fleecegefüttert und angenehm.
Sehr gut sind mehrere Innen und Außentaschen.
Handy Ein aufgeladenes Handy mit der Nummer des Vercharterers, Freunden ( z.B. auf einem anderen Boot ), der Seenotrufnummer ( 124124 - alle Netze ) und ein Ersatztakku dafür muß mit.
Hier ist rechts ein Siemens M35, was schon wasserfest ist ( mit Gummidichtung usw.).
Alternativ kann man sein Handy in ein "Aqua Pack" einpacken. Dieses ist Wasserdicht und man kann auch mit dem eingepackten Handy telefonieren. Die "Aqua Packs" gibt es in verschiedenen Größen, sind aber nicht ganz billig.
Handfunken ein Walkie Talkie ( 8 Kanal, 2 Kanalüberwachung, VOX, Headset, Preis ca 30€ im Sonderangebot ) - das zweite ist z.b. auf einem anderen Boot.
Bemerkung : Kein UKW-Funk!
Hinweis : Die kleine Funke habe ich mir für Norwegen angeschaft, da ich lange vor meiner Frau aufstehe. Dann war ich draussen und Sie konnte mich zum Früstück rufen ;-))Die tatsächliche Reichweite liegt bei ca 3km ( mit flacher Insel dazwischen - kein Sichtkontakt ). Die angegebene Reichweite liegt bei 4-5km ( Werksangabe, das wird auch erreicht wenn keine Berge oder Insel dazwischen ist.
Mein persönliches Fazit : Sinnvolle Anschaffung !
Not-Signalgeber wenn Du in Seenot bist sind die Dinger wichtig, ich persönlich habe einen NICO Signalgeber. Dieser Signalgeber kostet ca 45€ ( auch nicht billig ), hat aber den Vorteil dass man ihn auch mit kalten, klammen Fingern und ggf. mit Handschuhen benutzen kann.
Wichtig : Vorher die Bedinungsanleitung lesen und ggf. auch mal testen!! Im Ernstfall ist es zu spät dazu!
Die Freien Signalgeber sind frei ab 18 Jahren.
Hand GPS Ein Hand GPS - mit Ersatzbaterien.
Zusätzlich zur Seekarte eine sinvolle Anschaffung. Allerdings sollte man sich vor Antritt einer Fahrt ausgibig!! damit befasst haben, damit man im Notfall auch sicher damit umgehen kann.
Die GPS Geräte haben eine MOB Funktion oder Schnellspeicherung eines WP, damit kann man im Ernstfall den Rettern eine korrekte Position des Verunglückten durchgeben.
Hier seht Ihr 2 recht günstige Modelle
Ein Lebensrettender Tip :
Wenn Du in einem fremden Gebiet navigierst - lege immer den ersten Waypoint auf Deinen Heimathafen ( Startpunkt ) - dann findest Du auch bei plötzlichem Nebel und Nullsicht wieder zurück !!
Kompass Hier nehmen wir einen kleinen Hand-Peilkompass.
Taschenlampe mit Blitzleuchte diese ist komplett Wasserdicht. Man kann sie im Notfall als Blitzleuchte einsetzten. Außerdem ist es eine Taschenlampe - und eine Taschenlampe ist immer sinnvoll
Kopflampe Wer mit dem Boot im Morgengrauen unterwegs ist oder bis in die Abenddämmerung fischen will, sollte ein Kopflampe mitnehmen. Man kann sie auf dem Weg zum Wasser oder dem Rückweg gebrauchen auch wenn man die Hände nicht frei hat. Auch wenn man z.B. bei Motorproblemen im Motorraum nachschauen muss freut man sich über Licht und freie Hände.
Knicklichter Leuchtstäbe - sind große Knicklichter, die in der Dämmerung oder Dunkelheit bei ggf. Nowendigen Manövern / Rettungen hilfreich sein können. Sie werden bei der Army und auch von Tauchern und Rettungskräften eingesetzt. Die grün/gelben sind so hell, daß man dabei lesen kann. Leuchtdauer 10-12 Stunden.
Hinweis : ich hab auch welche im Auto liegen!!
Tonsignal Auch für Tonsignale ist gesorgt - hier kommt eine Trillerpfeife und ein kleines Nebelhorn mit. Dieses ist sinnvoll wenn man wirklich mal vom Nebel überrascht wird.
Gegen Seekrankheit Einige Tabletten oder ein Akkupressurband ( ebenfalls gegen Seekrankheit haben wir auch immer dabei. Da jeder unterschiedlich reagiert, kann man nicht genau sagen was hilft.
Fernglas Wir haben auf Törns auch immer ein Fernglas dabei. Dieses muß kein extrem teures Gerät sein ( wir haben unseres vom Ausrüster "Compass" ). Unseres ist Wasserdicht, hat einen eingebauten und beleuchteten Kompass und ist hilfreich wenn man z.B. Tonnen, andere Boote usw auf Entfernungen ansprechen muß. Für Brillenträger ist zwar eine Gummimanschette angebracht, aber mir persönlich ist das nicht so angenehm. Alternativ kann man als Brillenträger ein kleines Fernrohr verwenden!