Tips und Tricks für Reisen

    Wichtig ist ein guter Freund.
    Man sollte Ihn länger kennen, daß man nicht durch persönliche Eigenschaften genervt wird.
    Gut - Probleme wird es immer geben, aber wenn man eine echte Schnarchnase dabei hat, die nicht mal ein Gaff richtig herum halten kann,wird aus einem Urlaub schnell ein Horrortrip.

    Die Vorbereitung ist sehr wichtig. Dabei sollte man nicht nur Fachzeitschriften zurate ziehen, sondern sich auch in verschiedenen Angelgeschäften umhören. Es giebt immer einige Leute, die eine ähnliche Reise schon mal gemacht haben. In den Geschäften sind solche Leute meist bekannt. Allerdings sollte man bei den Infos genau selektieren und gezielt nachfragen.
    Mancher Riesenfisch ist sehr teuer erkauft und eigentlich doch nicht so groß!
    Auch wenn es um Gerätefragen geht ist der Fachhändler ein wichtiger Ansprechpartner. Allerdings ist auch hier nicht alles Gold was erzählt... Am falschen Ort mit dem falschen Gerät geht meist daneben. Vorsicht bei Gerätehändlern, die nur verkaufen wollen!
    Auch sollte man bei Ferntrips immer die Touristeninformationen bei der entsprechenden Botschaft abrufen. Nach Norwegen haben wir als ersten Trip eine geführte Reise gebucht. Es war toll. Das Geld für einen Guide ( und wenn es nur für einen Tag ist ) ist nicht herausgeworfen - wir wollen schließlich auch einige Fische fangen...

    Sollte man bei einem Badeurlaub Lust zum angeln bekommen, suche man einheimische Angler ( meistens abends am Hafen zu finden - zumindest im Süden Europas ). Wenn man Sie freundlich anspricht, bekommt man oftmals viele nützliche Hinweise ( ein "guten Tag" in der Landessprache und ein Lächeln wirkt Wunder und sollte imer drin sein! ). Vielfach erfolgen die Gespräche mit einigen Brocken in jeder Sprache und mit Hand und Fuß. Wir haben es auch schon erlebt, daß wir zu einem Bekannten, der englisch oder deutsch spricht mitgenommen wurden - einfach tolle sachen können da passieren.
    Zusätzlich ist das Internet und die Newsgroups ein beträchtlicher Informationsfaktor, bei Fernreisen meist in englisch. Auf eine Anfrage in einer Newsgroup ( ich wollte während einer Dienstreise an der Kanalküste fischen), bekam ich etliche Antworten per Email in den ersten 2 Tagen !

    Bei Flugreisen haben mir schon Aufkleber von Fischen ( auf dem Rutentransportrohr ) geholfen, in Frankreich am Flughafen ( ich spreche kein Französisch und war auf der Durchreise ) kam beim durchleuchten die Frage auf - was das denn wohl sein könnt - es sah wirklich komisch aus eine "geröngte" Rute. Einmal kurz das Rohr gedreht sodaß die Abbildung von einem Hecht sichtbar wurde und die Bewegung des Angel auswerfen gemacht - und schon wurde es verstanden ( manchmal mischen sich auch Mitreisende ein ).